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Ernährungsberatung Frankfurt & Hofheim

Ernährungsberatung bei Unverträglichkeiten

Was sind Unverträglichkeiten?

Hierbei handelt es sich um eine verminderte oder unzureichende Fähigkeit des Körpers Nahrungsbestandteile zu verwerten. Dazu zählt z.B. die Laktosemaldigestion, Histaminunverträglichkeit oder Fruktosemalabsorption. Normalerweise bereitet uns das Essen keine Schwierigkeiten bei der Verwertung zu. Heutzutage ist es so, dass sich ungewöhnlich hohe Mengen an industriell hergestellten Lebensmittelbestandteile im Essen befinden. Diese unausgewogene Verteilung von Inhaltsstoffen, sorgt bei vielen Menschen für lästige Beschwerden, mit den unterschiedlichsten Unverträglichkeiten. In Deutschland nimmt die Zahl der Betroffenen stetig zu. 

Laktoseunverträglichkeit

Etwa 90 % der Weltbevölkerung, besonders Bewohner Asiens und Afrikas, haben im Erwachsenenalter eine eingeschränkte Produktion des Enzyms Lactase, das für die Spaltung des Milchzuckers (Lactose) verantwortlich ist. Beim Verzehr von Milchprodukten gelangt der Milchzucker dann unverdaut in den Dickdarm, wo Bakterien ihn abbauen. Die dabei entstehenden Stoffe sind osmotisch wirksam und verursachen einen Wassereinstrom in den Dickdarm, der Durchfälle und Blähungen zur Folge hat. Da auch in Deutschland zwischen 15 und 20 % der Bevölkerung an dieser Lactoseunverträglichkeit leiden, gibt es inzwischen eine Vielzahl an Iactosereduzierten Milchprodukten auf dem Markt. 

Ursachen für Unverträglichkeiten

Die Ursache für solche Beschwerden, ist oftmals die unzureichende Spaltung von Nährstoffen oder unverdaute Zwischenprodukte. Durch einen Enzymmangel können beispielsweise unverdaute Nahrungsbestandteile in untere Darmabschnitte gelangen und dort unangenehme Symptome hervorrufen. Ebenso kann es durch eine mangelnde Spaltung eines Nährstoffs, zur Ansammlung von Stoffen im Körper kommen, sodass mögliche Hauterscheinungen auftreten können.

Glutenbedingte Unverträglichkeiten

 

1. Zöliakie

Durch Gluten ausgelöste autoimmunologische und T-zellvermittelte Reaktion des Magen-Darm-Trakts, die v.a. im Dünndarm zur chronischen Entzündung der Schleimhaut und Zottenrückgang führt. Der Ausbruch der Erkrankung erfolgt Wochen bis Jahre nach Glutenbelastung. 

 

2. Weizenallergie

lmmunologische bedingte Reaktion auf Weizenproteine durch Bildung spezifischer Antikörper.. Es werden Sofortreaktionen vor allem an der Haut und den Atemwegen, von verzögert auftretenden Formen unterschieden. Zu den klassischen Sofortreaktionen zählen die lgE-vermittelte Weizenallergie im Kindesalter und die anstrengungsinduzierte Anaphylaxie auf ein bestimmtes Weizenprotein . 

3. NCGS

Reaktion auf Gluten oder andere Weizenbestandteile trotz sicherem Ausschluss einer Zöliakie und einer Weizenallergie. Symptome treten Stunden bis Tage nach Glutenbelastung auf und bessern sich wieder nach Verzicht auf glutenhaltige Lebensmittel. 

Es entspricht dem Begriff aus der S2K-Leitlinie Zöliakie.„Nicht-Zöliakie-Nicht-WeizenalIergie-Weizensensitivität“. 

Fruktosemalabsorption

Bei dieser als Fruktosemalabsorption bezeichneten Unverträglichkeit, liegt eine eingeschränkte Transportkapazität des Transportproteins GLUT5 in der Dünndarmschleimhaut vor, wodurch die Fruktose im Dünndarm nur unzureichend aufgenommen wird. Die dadurch im Dickdarm angeflutete Fruktose, wird durch Bakterien zersetzt. Die dabei entstehenden Gärungsprodukte (CO2, Methan, kurzkettige Fettsäuren, H2) führen zu Symptomen wie Völlegefühl, Blähungen und krampfartigen Bauchschmerzen. Zusätzlich haben die Fruktose-Moleküle eine wasserziehende Wirkung und führen daher in vielen Fällen zu Durchfall.

 

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